SEPA QR Generator (GiroCode)
Erstelle einen SEPA-EPC-QR-Code (GiroCode) aus IBAN, Namen und Betrag, komplett lokal und direkt in deinem Browser.
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Rechtliche Hinweise
Stand: 11.08.2026.
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Video: So nutzt du dieses Tool
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SEPA QR Generator: GiroCode für schnelle Überweisungen
Ein GiroCode (auch SEPA QR Code oder EPC-QR-Code genannt) ist der QR-Standard nach der Spezifikation EPC069-12 des European Payments Council. Deutsche und europäische Banking-Apps lesen ihn und übersetzen seinen Inhalt direkt in eine fertige Überweisung. Statt IBAN, Name und Verwendungszweck mühsam abzutippen, hält der Kunde einfach sein Smartphone an den Code. Dieser SEPA QR Generator erstellt aus IBAN, Empfängername und optionalem Betrag den passenden GiroCode, rendert ihn direkt in deinem Browser und macht Rechnungen, Zahlungsaufforderungen oder Termin-Seiten bequem bezahlbar.
So entsteht der Code: die EPC069-12-Struktur
Der GiroCode ist eine maschinenlesbare Textfolge mit zwölf durch Zeilenumbrüche getrennten Feldern, die nach dem EPC069-12-Standard des European Payments Council aufgebaut sind. Die ersten Zeilen BCD, 002, 1 und SCT kennzeichnen Service-Tag, Version, UTF-8-Zeichensatz und die Zahlungsart SEPA Credit Transfer. Danach folgen BIC, Empfängername, IBAN sowie optional Betrag und Verwendungszweck. Diese Zeilen werden als QR-Code codiert und von der Banking-App wieder in ein vorausgefülltes Überweisungsformular übersetzt.
- Währung: Der EPC-Standard ist auf den Euro (EUR) ausgelegt; Beträge werden als „EUR“ mit zwei Nachkommastellen hinterlegt.
- IBAN: Das Tool erwartet eine gültige deutsche IBAN mit 22 Zeichen (beginnt mit DE).
- Größenlimit: Der Standard erlaubt höchstens Beträge bis 999999,99 Euro; zu große Summen werden abgewiesen.
Wichtig: Der Code löst keine Zahlung aus
Ein GiroCode überweist selbst nichts. Er erzeugt nur eine Grafik samt Datentext, die du ausdrucken, auf einer Website einbinden oder als PNG speichern kannst. Die eigentliche Überweisung startet erst, wenn der Kunde den Code mit einer Banking-App scannt und die vorausgefüllte Überweisung dort bestätigt. Du kannst also gefahrlos Codes erstellen, ohne dass automatisch Geld bewegt wird.
Wofür du den Generator nutzen kannst
- Rechnungen: Empfänger scannen den Code und die Überweisung ist vorausgefüllt.
- Zahlungsaufforderungen für Dienstleistungen oder Vereinsbeiträge.
- Webseiten und Termin-Seiten, um Bezahlung ohne Abtippen zu ermöglichen.
Was du beachten solltest
Nicht jede Banking-App unterstützt den GiroCode-Standard, auch wenn er bei den meisten deutschen und vielen europäischen Apps verfügbar ist. Nach dem Scannen öffnet sich eine fertige Überweisung, die der Nutzer vor dem Absenden noch einmal prüfen und bestätigen muss.
GiroCode oder normaler QR-Code? Der Unterschied
Ein gewöhnlicher QR-Code auf einer Rechnung enthält oft nur einen Link, der eine Webseite öffnet. Ein GiroCode transportiert dagegen strukturierte Zahlungsdaten: IBAN, BIC, Empfängername, Betrag und Verwendungszweck liegen als klar getrennte Textfelder im Code und werden von der Banking-App direkt in ein Überweisungsformular übertragen. Deshalb landet beim Scannen sofort die fertige Überweisung in der App, ohne dass du etwas abtippen musst.
Worauf du beim Erstellen achten solltest
- Betrag prüfen: Stelle sicher, dass der hinterlegte Betrag dem tatsächlich geschuldeten entspricht, bevor du den Code veröffentlichst.
- Zweck lesbar halten: Ein klarer Verwendungszweck, etwa die Rechnungsnummer, erleichtert die Zuordnung der Zahlung.
- Code testen: Scanne den erzeugten Code einmal mit einer Banking-App, bevor du ihn druckst oder einbindest.
- Daten aktuell halten: Ändert sich die IBAN oder der Empfängername, muss der Code neu erstellt werden.
Häufige Fragen
Funktioniert das mit jedem Banking?
GiroCode wird von den meisten deutschen und vielen europäischen Banking-Apps unterstützt. Nach dem Scannen öffnet sich eine fertige Überweisung, die du vor dem Absenden noch einmal prüfen und bestätigen musst.
Welche Daten sind Pflicht?
Mindestens eine gültige deutsche IBAN (22 Zeichen) und der Name des Zahlungsempfängers. Betrag und Verwendungszweck sind optional und können auch nachträglich in der App ergänzt werden.
Was ist der Unterschied zu GiroCode und SEPA-Überweisung?
Der GiroCode ist nur die maschinenlesbare Abbildung deiner SEPA-Überweisungsdaten. Er selbst überweist nichts, sondern füllt die Felder der Banking-App automatisch aus.
Kann ich auch andere Währungen nutzen?
Nein. Der EPC-002-Standard ist auf den Euro ausgelegt. Für andere Währungen gibt es keinen standardisierten GiroCode in dieser Form.
Warum wird meine IBAN abgelehnt?
Das Tool erwartet eine gültige deutsche IBAN mit 22 Zeichen, die mit DE beginnt. Prüfe Länge und Schreibweise, Leerzeichen werden automatisch entfernt.
Werden meine Zahlungsdaten an einen Server gesendet?
Nein. Der QR-Code wird vollständig lokal in deinem Browser erzeugt. IBAN, Name und Betrag werden dabei nicht an unseren Server übertragen.
Was ist der Unterschied zwischen einem normalen QR-Code und einem GiroCode?
Ein normaler QR-Code enthält oft nur einen Link zu einer Webseite. Ein GiroCode enthält strukturierte Zahlungsdaten wie IBAN, BIC, Empfängername, Betrag und Verwendungszweck, die die Banking-App direkt in eine fertige Überweisung übersetzt.
Werden meine Daten gespeichert?
Nein. Alle Eingaben bleiben auf deinem Gerät, es wird weder etwas an einen Server übertragen noch gespeichert.
So funktioniert die EPC069-12-Struktur im Detail
Hinter den sichtbaren QR-Punkten steckt eine einfache Textdatei mit zwölf Zeilen, die durch Zeilenumbrüche voneinander getrennt sind. Die ersten vier Elemente sind fest vorgegeben: die Zeile BCD als Service-Tag, 002 als Version, 1 für den Zeichensatz UTF-8 und SCT für SEPA Credit Transfer, also eine klassische SEPA-Überweisung. Danach folgen BIC, Empfängername und IBAN, dann optional Betrag, Verwendungszweck und weitere Angaben. Diese feste Reihenfolge macht den Code so robust: Jede Banking-App kann die Felder eindeutig lesen und in ihr Überweisungsformular übertragen. Wer den QR-Code selbst einmal mit einem Texteditor öffnen will, sieht genau diese strukturierten Daten statt einer kryptischen Zeichenfolge.
Warum sich der GiroCode auf Rechnungen lohnt
Für Handwerker, Vermieter, Vereine oder Freiberufler spart der GiroCode Zeit und senkt Übertragungsfehler. Wer eine Rechnung oder einen Zahlungswunsch erhält, öffnet einfach die Banking-App, scannt den Code und sieht die Überweisung bereits vollständig ausgefüllt: Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck. Abtippen entfällt, Tippfehler in der IBAN werden seltener und die Zahlung ist schneller zuzuordnen. Der Betrag kann direkt im Code hinterlegt werden; das Tool begrenzt ihn nach dem Standard auf höchstens 999999,99 Euro mit zwei Nachkommastellen. Wird kein Betrag angegeben, kann der Kunde die Summe selbst in der App eintragen.
Deine Daten bleiben auf deinem Gerät
Ein entscheidender Punkt für viele: Der QR-Code wird vollständig in deinem Browser erzeugt. IBAN, Name und Betrag verlassen dein Gerät nicht, werden nicht an einen Server übertragen und nicht gespeichert. Du kannst also bedenkenlos echte IBANs eingeben und den Code sofort ausprobieren oder drucken. Nach dem Scannen bestätigst du die Überweisung ohnehin noch einmal in deiner Banking-App, so dass kein Geld automatisch bewegt wird.
Wo du GiroCodes in der Praxis einsetzt
Der GiroCode ist besonders dort nützlich, wo sich Zahlungen wiederholen: auf Rechnungen als Dokument oder auf einer Rechnungsseite im Internet, auf Visitenkarten für Freiberufler, auf Quittungen im Vereinswesen oder auf Termin- und Buchungsbestätigungen. Schon ein kleiner QR-Code neben der IBAN spart jedem Kunden das Eintippen. Beim Drucken lohnt sich ein heller Hintergrund mit ausreichend Kontrast, damit die App den Code auch auf Papier zuverlässig erkennt. Ein weiterer Vorteil des Standards: Das BIC-Feld ist optional, sobald die IBAN zu einer Bank im europäischen Zahlungsraum gehört, denn die App ermittelt die Bank über die IBAN selbst.