Rentenrechner (gesetzliche Rente)

Schätze deine gesetzliche Rente mit der offiziellen Rentenformel, komplett im Browser und ohne externe Hilfsmittel.

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Rechtliche Hinweise

Stand: 11.08.2026.

Die Ergebnisse geben den Rechts- und Steuerstand zum oben genannten Stand-Datum wieder. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersten Orientierung. Sie stellen keine individuelle Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung dar; für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung für Ihren konkreten Fall wird keine Gewähr übernommen. Insbesondere ersetzen die Ergebnisse keine behördliche oder gerichtliche Bewertung. Bitte prüfen Sie die Angaben selbst sorgfältig, bevor Sie eine Entscheidung treffen, die auf dem Ergebnis beruht.

Video: So nutzt du dieses Tool

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Rentenrechner: deine gesetzliche Rente realistisch schätzen

Wie hoch wird meine gesetzliche Rente später einmal sein? Genau dafür nutzt unser Rentenrechner die offizielle Rentenformel der Deutschen Rentenversicherung. Aus deinem Bruttojahresgehalt, den bisherigen Beitragsjahren und dem gewünschten Rentenalter schätzt das Tool deine spätere Altersrente als monatlichen Betrag. Neben dem reinen Zahlenwert zeigt dir der Rechner auch die Regelaltersgrenze für deinen Jahrgang und weist die Rente in heutiger Kaufkraft aus. Das Ergebnis ist eine Orientierung, keine verbindliche Auskunft.

So funktioniert die Rentenformel

Die gesetzliche Rente berechnet sich in Deutschland nach einer festen Formel: Monatsrente = Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × aktueller Rentenwert × Rentenartfaktor. Bei der Altersrente steht der Rentenartfaktor bei 1,0. Die Entgeltpunkte ergeben sich aus deinem Verdienst im Verhältnis zum Durchschnittsentgelt aller Versicherten. Wer durchschnittlich verdient, sammelt pro Jahr einen Punkt, wer mehr verdient, entsprechend mehr, bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Der Zugangsfaktor berücksichtigt, ob du früher oder später in Rente gehst. Der aktuelle Rentenwert legt fest, wie viel Euro ein Entgeltpunkt pro Monat wert ist, aktuell (Stand 1. Juli 2026) bundeseinheitlich 42,52 Euro. Diese Rechengröße ändert sich jedes Jahr, prüfe den aktuellen Stand an offizieller Stelle.

Regelaltersgrenze und Abschläge

Früher in Rente bedeutet meist Abschläge: Für jeden Monat vor der Regelaltersgrenze sinkt deine Rente dauerhaft um 0,3 Prozent, bei der vorgezogenen Altersrente insgesamt bis zu 14,4 Prozent. Wer später in Rente geht, erhält einen Zuschlag von 0,5 Prozent pro Monat. Die Regelaltersgrenze hängt von deinem Geburtsjahrgang ab und liegt für Jahrgänge ab 1964 bei 67 Jahren. Der Rechner setzt sie automatisch für dein Geburtsjahr an.

Beispielrechnung

Ein Jahrgang 1990 verdient aktuell 50.000 Euro brutto im Jahr und hat bereits 10 Beitragsjahre. Das entspricht rund 0,96 Entgeltpunkten pro Jahr. Bei einem Renteneintritt mit 67, lückenloser Beitragszahlung und einer angenommenen Steigerung des Rentenwerts von 2 Prozent pro Jahr ergäbe sich eine geschätzte monatliche Rente von gut 1.600 Euro in heutiger Kaufkraft. Tipp: Der Rechner lässt dich all diese Annahmen anpassen und zeigt das neue Ergebnis sofort.

Häufige Fragen

Wie wird die gesetzliche Rente berechnet?

Nach der offiziellen Rentenformel: Monatsrente = Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × aktueller Rentenwert. Die Entgeltpunkte ergeben sich aus deinem Einkommen im Verhältnis zum Durchschnittsentgelt, der Zugangsfaktor berücksichtigt ein früheres oder späteres Renteneintrittsalter.

Was ist die Regelaltersgrenze?

Das ist das Alter, ab dem du ohne Abschläge in Rente gehen kannst. Es hängt vom Geburtsjahrgang ab und liegt für Jahrgänge ab 1964 bei 67 Jahren. Der Rechner setzt deine Regelaltersgrenze automatisch auf Basis deines Geburtsjahrs an.

Was sind Entgeltpunkte?

Entgeltpunkte messen, wie viel du im Verhältnis zum Durchschnitt aller Versicherten verdienst. Wer durchschnittlich verdient, erhält pro Jahr einen Punkt. Höhere Gehälter ergeben mehr Punkte, bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

Was passiert, wenn ich früher in Rente gehe?

Für jeden Monat vor der Regelaltersgrenze wird deine Rente dauerhaft um 0,3 Prozent gekürzt. Der Zugangsfaktor im Rechner bildet diesen Abschlag ab. Beachte außerdem, dass ein Eintritt deutlich vor 63 nicht ohne Sonderregeln möglich ist.

Was bedeutet die Angabe in heutiger Kaufkraft?

Sie zeigt, was deine spätere Rente nach Abzug der Inflation heute wert wäre. Der nominale Betrag am Renteneintritt sieht höher aus, kauft aber nach vielen Jahren möglicherweise weniger. Beide Werte werden dir angezeigt.

Ist das eine verbindliche Prognose?

Nein. Es ist eine transparente Schätzung auf Basis der offiziellen Rentenformel und aktueller Rechengrößen. Sie unterstellt lückenlose Beitragszahlung und ein gleichbleibendes Verhältnis deines Gehalts zum Durchschnittsentgelt. Eine verbindliche Auskunft erhältst du von der Deutschen Rentenversicherung.

Werden meine Daten gespeichert?

Nein. Alle Berechnungen laufen zu 100 % lokal in deinem Browser. Deine Angaben werden weder an einen Server übertragen noch gespeichert.

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Wie der Rentenrechner deine Rente schätzt

Das Tool geht von deinem heutigen Bruttojahresgehalt, deinen bisherigen Beitragsjahren und deinem geplanten Rentenalter aus. Es unterstellt, dass dein Verdienst bis zum Renteneintritt im selben Verhältnis zum Durchschnittsentgelt bleibt und dass du lückenlos weiterbeiträgst. Aus Gehalt und Vergleichsentgelt ergeben sich die Entgeltpunkte pro Jahr, die bis zur Regelaltersgrenze fortgeschrieben werden. Der Zugangsfaktor berücksichtigt, ob du früher oder später in Rente gehst. Multipliziert mit dem aktuellen Rentenwert erhältst du eine Bruttorente als Monatsbetrag. Die Angabe in heutiger Kaufkraft rechnet die angenommene Inflation heraus, damit du den Wert mit deinem heutigen Einkommen vergleichen kannst.

Das Ergebnis ist eine transparente Schätzung. Dein echtes Versicherungskonto und Sonderregeln wie Kindererziehungszeiten, Pflegezeiten oder Zeiten der Arbeitslosigkeit bildet das Tool nicht ab. Dafür ist deine persönliche Rentenauskunft der Rentenversicherung zuständig, die auf deinen tatsächlich angesammelten Ansprüchen beruht.

Hintergrund: So funktioniert die gesetzliche Rente

Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein Umlageverfahren: Die Beiträge der heute Erwerbstätigen finanzieren die Renten der heutigen Rentnerinnen und Rentner. Dafür zahlen Beschäftigte und Arbeitgeber je 9,3 Prozent des Bruttogehalts, zusammen also 18,6 Prozent. Der Beitrag wird nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben, die seit 1. Januar 2026 bei 8.450 Euro im Monat liegt. Einkommen darüber hinaus erhöht die Rente nicht weiter, sehr hohe Verdiener sammeln also pro Jahr nicht unbegrenzt Punkte, sondern höchstens die bis zur Grenze erreichbare Zahl.

Für eine Altersrente reicht grundsätzlich die allgemeine Wartezeit von fünf Beitragsjahren. Neben Erwerbsjahren können Kindererziehungszeiten und bestimmte Pflegezeiten Entgeltpunkte bringen. Das Drei-Säulen-Modell ergänzt die gesetzliche Rente um die betriebliche Altersvorsorge und die private Vorsorge, denn die gesetzliche Rente ersetzt in der Regel nicht das volle frühere Nettoeinkommen.

Ist die Berechnung verbindlich?

Nein. Der Rechner liefert eine Orientierung auf Basis aktueller Rechengrößen, zum Beispiel eines aktuellen Rentenwerts von 42,52 Euro (Stand 1. Juli 2026). Diese Werte ändern sich jedes Jahr, und auch die Rentenformel kann sich durch Reformen ändern. Prüfe vor Entscheidungen den aktuellen Stand bei der Deutschen Rentenversicherung und lass dir bei Bedarf eine verbindliche Rentenauskunft erstellen. Das Tool ist keine Beratung und begründet keinen Anspruch.

Läuft alles lokal?

Ja. Du gibst deine Daten direkt im Browser ein und alle Berechnungen laufen auf deinem Gerät. Nichts wird an einen Server übertragen oder gespeichert, auch nicht für Analysen. Deine Angaben bleiben komplett bei dir, du kannst verschiedene Szenarien gefahrlos durchspielen und vergleichen.