Miet-Finanzcheck

Prüfe anhand der 30-%-Regel, ob deine Warmmiete zu deinem Nettoeinkommen passt, mit Betriebskosten-Durchschnittswerten als Orientierung. DSGVO-konform.

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Rechtliche Hinweise

Stand: 11.08.2026.

Die Ergebnisse geben den Rechts- und Steuerstand zum oben genannten Stand-Datum wieder. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersten Orientierung. Sie stellen keine individuelle Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung dar; für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung für Ihren konkreten Fall wird keine Gewähr übernommen. Insbesondere ersetzen die Ergebnisse keine behördliche oder gerichtliche Bewertung. Bitte prüfen Sie die Angaben selbst sorgfältig, bevor Sie eine Entscheidung treffen, die auf dem Ergebnis beruht.

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Miet-Finanzcheck: Ist die Miete noch leistbar?

Der Miet-Finanzcheck prüft anhand der bekannten 30-%-Regel, ob deine Warmmiete im Verhältnis zu deinem Nettoeinkommen tragfähig ist. Er ist die ideale Orientierung für deine erste eigene Wohnung oder jeden Wohnungswechsel.

Was besagt die 30-%-Regel?

Als Faustregel sollte die Warmmiete (Kaltmiete plus Nebenkosten) rund 30 % des Nettoeinkommens nicht überschreiten. Üblich ist ein Rahmen von 25 bis 35 %. Ab 35 % gilt die Belastung in der Regel als kritisch, weil nur wenig Spielraum für Lebenshaltung, Rücklagen und Freizeit bleibt.

Mietbelastung einordnen

  • Bis 30 %: gilt als tragfähige, übliche Belastung.
  • 30–35 %: erhöhte Belastung, machbar, aber mit wenig Puffer.
  • Über 35 %: kritisch, wenig Raum fürs Leben und Sparen.

Nebenkosten („zweite Miete")

Die Betriebskosten betragen im deutschen Schnitt rund 2,67 Euro pro Quadratmeter und Monat (Deutscher Mieterbund, Betriebskostenspiegel, Abrechnungsjahr 2024). Regional liegt der Wert zwischen etwa 2,28 und 3,68 Euro pro Quadratmeter. Gibst du deine Wohnfläche an, schätzt der Rechner deine Kaltmiete aus den Betriebskosten. Als Orientierung zeigt der Rechner zusätzlich die empfohlene 30-%-Obergrenze deiner Warmmiete und wie viel Puffer dir bleibt.

Das ist eine Orientierung

Die 30-%-Regel ist eine Faustregel, keine rechtliche Vorgabe. In angespannten Großstadtmärkten liegt die Belastung häufig über 30 %. Der Rechner ersetzt keine individuelle Finanzberatung.

Häufige Fragen

Soll die Miete 30 % von brutto oder netto sein?

Die Faustregel bezieht sich auf das Nettoeinkommen (nach Steuern und Sozialabgaben). Üblich ist ein Rahmen von 25–35 % der Nettoeinkünfte für die Warmmiete.

Zählt bei der 30 %-Regel die Kalt- oder Warmmiete?

Für eine realistische Einordnung wird üblicherweise die Warmmiete (Kaltmiete plus Nebenkosten) herangezogen. So bildest du deine tatsächliche monatliche Belastung ab.

Was, wenn in meiner Stadt die Mieten über 30 % liegen?

In angespannten Märkten ist das häufig der Fall. Dann gilt es, andere Ausgaben zu reduzieren oder eine Wohngemeinschaft bzw. kleinere Wohnung zu prüfen. Die Regel ist eine Orientierung, kein Gesetz.

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