UUID Generator
Erstelle UUIDs der Version 4 für Datenbanken, APIs und Projekte und kopiere sie mit einem Klick, sofort einsetzbar als eindeutige Identifikatoren.
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UUID Generator – Eindeutige IDs für deine Projekte
UUIDs (Universally Unique Identifiers) sind 128-Bit-Kennungen, die praktisch garantiert einmalig sind – weltweit. Unser Generator erstellt UUIDs Version 4 (zufallsbasiert) mit der nativen crypto.randomUUID()-Methode deines Browsers sowie UUIDs Version 7 (zeitbasiert, dank Zeitstempel sortierbar). Kein Tracking, keine Anmeldung. Deine UUIDs werden direkt in deinem Browser erzeugt.
Du wählst die Anzahl (1 bis 50) und ob die Hexadezimalbuchstaben groß oder klein sein sollen. Die UUIDs werden mit einem Klick generiert und können direkt kopiert werden – perfekt für Entwickler, die schnell Testdaten brauchen.
Spezifikation: Was ist eine UUID?
Eine UUID ist eine 128 Bit lange Kennung, die standardisiert ist in RFC 4122. Sie wird üblicherweise als 32 Hexadezimalziffern in fünf Gruppen dargestellt; das Muster ist 8-4-4-4-12. Die Version der UUID steht in der ersten Ziffer der dritten Gruppe, die Variante in der ersten Ziffer der vierten Gruppe:
- Version 4: zufallsbasiert,
xxxxxxxx-xxxx-4xxx-yxxx-xxxxxxxxxxxx - Version 7: zeitbasiert,
xxxxxxxx-xxxx-7xxx-yxxx-xxxxxxxxxxxx
Das y markiert die Variante und ist bei diesen Versionen immer eine Ziffer aus 8, 9, a oder b (binär 10xx).
UUID v4 – Zufallsbasiert
UUID v4 verwendet 122 Bit echten Zufall (die restlichen 6 Bit sind für Version und Variante reserviert). Der Zufall kommt aus crypto.getRandomValues() beziehungsweise crypto.randomUUID(). Die Wahrscheinlichkeit einer Kollision ist so gering, dass du Milliarden von UUIDs generieren müsstest, um überhaupt ein Duplikat zu riskieren. Für 99,9 % aller Anwendungen ist das mehr als ausreichend.
Beispiel v4: 6f4d2c8a-1e3b-4a9f-9c21-8b7e5d4f3a10 – zufällig, also ungeordnet.
UUID v7 – Zeitgeordnet
UUID v7 beginnt mit einem 48-Bit-Unix-Zeitstempel in Millisekunden, gefolgt von Version, Variante und Zufallsdaten. Dadurch sind v7-UUIDs nach ihrer Erzeugungszeit sortierbar. Das ist ein Vorteil, wenn sie als Primärschlüssel in einer Datenbank dienen: Neu eingefügte Zeilen landen in nahezu aufsteigender Reihenfolge, der Index bleibt kompakt und ohne häufige Seitenteilungen. Für datenbanklastige Anwendungen mit großen Tabellen ist v7 daher oft die bessere Wahl als das völlig zufällige v4.
Beispiel v7: 018f3c2a1e3b4a9f9c218b7e5d4f3a10 – der vordere Teil wächst mit der Zeit.
Wo werden UUIDs eingesetzt?
- Datenbank-Primärschlüssel – Statt auto-increment eine global eindeutige ID verwenden
- APIs – Ressourcen-IDs, die client-seitig generiert werden können
- Session-IDs – Temporäre Kennungen für Benutzersitzungen
- Dateinamen – Vermeide Kollisionen beim Ablegen von Dateien
- Microservices – IDs, die systemübergreifend eindeutig sind ohne zentrale Koordination
- Testdaten – Schnell Dutzende eindeutige IDs für Tests generieren
Grenzen: Was eine UUID nicht ist
Eine UUID ist keine Geheimnis und kein Sicherheitsmerkmal. Sie ist nur eindeutig, nicht geheim – wer die ID kennt, kann damit nicht zwangsläufig auf geschützte Daten zugreifen, solange die Zugriffskontrolle auf anderen Prüfungen beruht. Die Eindeutigkeit von v4 ist statistisch, nicht beweisbar. Und für die Sortierbarkeit von v7 gilt: Sie ist nur innerhalb eines einzelnen Erzeugers zuverlässig; bei verteilten Systemen mit unterschiedlichen Uhren kann die Reihenfolge abweichen.
v4 oder v7: Welche Version wann?
Eine einfache Faustregel hilft bei der Wahl. Für schlanke Anwendungen, in denen die Reihenfolge keine Rolle spielt, genügt das zufällige v4. Für datenbanklastige Workloads, bei denen viele neue Datensätze nacheinander in einen Index geschrieben werden, ist das sortierbare v7 oft die bessere Wahl, weil es die Fragmentierung von Indexseiten vermeidet. Beide sind vollwertige UUIDs; unser Generator erzeugt beide direkt im Browser, damit du je nach Anwendungsfall wählen kannst.
Wie viele UUIDs bis zur ersten Kollision?
Die Kollisionswahrscheinlichkeit bei v4 wächst nur mit der Quadratwurzel der Anzahl der erzeugten IDs (das sogenannte Geburtstagsparadoxon). Faustregel: Selbst bei Milliarden erzeugter UUIDs bliebe die Chance auf ein Duplikat verschwindend klein. Für normale Datenbanken, APIs und Testdaten ist das völlig unkritisch. Nur wenn du astronomisch viele IDs erzeugst und ein Duplikat absolut ausgeschlossen sein muss, solltest du zusätzliche Prüfungen oder einen zentralen Zähler einplanen.
Häufige Fragen
Was ist eine UUID und wofür nutzt man sie?
Eine UUID ist eine 128-Bit-Kennung, die praktisch weltweit einmalig ist. Sie wird als Primärschlüssel in Datenbanken, als ID in APIs, für Sessions, Dateinamen und Testdaten eingesetzt.
Wie wird die UUID hier generiert?
Das Tool erzeugt UUIDs Version 4 mit der nativen crypto.randomUUID()-Funktion deines Browsers sowie Version 7 mit einem Zeitstempel plus Zufall. Das sind kryptografisch starke Kennungen, direkt in deinem Browser.
Was ist der Unterschied zwischen UUID v4 und v7?
UUID v4 ist komplett zufällig, UUID v7 beginnt mit einem 48-Bit-Zeitstempel und ist dadurch nach der Erzeugungszeit sortierbar. Für Datenbank-Primärschlüssel mit vielen Einfügungen ist v7 oft besser, weil der Index kompakt bleibt.
Wie viele UUIDs kann ich gleichzeitig erzeugen?
Du kannst zwischen 1 und 50 UUIDs in einem Durchgang erzeugen. Du wählst die Anzahl und ob die Hexadezimalbuchstaben groß oder klein sein sollen, und kopierst das Ergebnis mit einem Klick.
Kann es zu Kollisionen kommen?
UUID v4 nutzt 122 Bit echten Zufall. Die Wahrscheinlichkeit einer Kollision ist so gering, dass du Milliarden von IDs erzeugen müsstest, um ein Duplikat zu riskieren. Für praktisch alle Anwendungen ist das völlig ausreichend.
Werden meine UUIDs irgendwo gespeichert?
Nein. Die Generierung läuft direkt in deinem Browser. Deine UUIDs werden dabei nicht an unseren Server übertragen. Kein Tracking, keine Anmeldung nötig.
Werden meine Daten gespeichert?
Nein. Die Generierung läuft vollständig lokal in deinem Browser. Weder die Anzahl noch die erzeugten UUIDs werden an unseren Server übertragen oder gespeichert.