Fakeshop-Check
Prüfe einen Online-Shop vor der Bestellung anhand von 15 Merkmalen für Impressum, Preise, Zahlung und Kontakt. Mit Risikobewertung, direkt im Browser.
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Fakeshop-Check: einen unbekannten Online-Shop prüfen
Ein günstiges Angebot klingt verlockend, doch vor der ersten Bestellung lohnt sich ein Blick auf den Anbieter. Der Fakeshop-Check führt dich durch 15 Warnzeichen zu Impressum, Preisen, Zahlung und Kontakt. Du prüfst die Angaben selbst und erhältst eine Risikobewertung mit den markierten Auffälligkeiten. Der Shop-Name dient nur als Überschrift, das Tool besucht keine Internetadresse.
So funktioniert es
Öffne den Shop getrennt von dieser Checkliste. Suche das Impressum und die Widerrufsbelehrung, vergleiche Preise und schau dir die tatsächlich verfügbaren Zahlungsarten an. Markiere ein Kästchen nur, wenn das beschriebene Warnzeichen zutrifft. Klicke danach auf „Risiko berechnen“. Unklare Angaben brauchen weitere Nachforschungen, ein leeres Kästchen bestätigt keine Sicherheit.
Jedes markierte Merkmal zählt einen Punkt. Ein fehlendes oder unvollständiges Impressum, extreme Preise, reine Vorkasse und ein abweichender Zahlungsempfänger zählen jeweils zwei. Beispiel: Das Impressum fehlt und der Shop akzeptiert nur Vorkasse. Das ergibt 2 + 2 = 4 Punkte und ein erhöhtes Risiko. Die Stufen lauten: 0 bis 2 gering, 3 bis 6 erhöht, ab 7 hoch. Insgesamt sind 19 Punkte möglich.
Was das Tool kann und was nicht
Die Checkliste ordnet deine Beobachtungen, sie beweist keinen Betrug. Sie prüft weder das Domainalter noch Bewertungen automatisch und liefert keine Betrugswahrscheinlichkeit. Ein Anbieter im Ausland oder fehlende soziale Kanäle sind allein kein Beweis. Auch ein abweichender Zahlungsempfänger kann einen erklärbaren Grund haben. Die Gewichtung dient der Orientierung, nicht einer wissenschaftlich geprüften Prognose.
Vergleiche Firma, Anschrift und Registernummer aus dem Impressum im Handelsregister. North Data hilft ergänzend bei der Suche. Nicht jeder Anbieter muss dort eingetragen sein, und Betrüger können echte Firmendaten kopieren. Prüfe auch die Fakeshop-Liste der Verbraucherzentrale. Fehlende Einträge sind keine Entwarnung.
Warum lokale Verarbeitung im Browser
Shop-Name und Markierungen bleiben für die Auswertung in deinem Browser. Die Checkliste sendet sie nicht an einen Prüfserver und speichert keinen Verlauf. Nach dem Laden funktioniert die Berechnung auch ohne Internetverbindung. Für den Besuch des Shops und externer Register brauchst du dagegen eine Verbindung. Diese Seiten öffnest du selbst, das Tool übergibt ihnen keine Eingaben.
Kreative Einsatzmöglichkeiten
- Prüfe einen unbekannten Händler vor dem Kauf eines teuren Geräts.
- Vergleiche die Warnzeichen mehrerer Anbieter, ohne nur auf den Preis zu schauen.
- Gehe ein auffälliges Angebot gemeinsam mit Angehörigen durch.
- Nutze die Liste als Gesprächsgrundlage im Unterricht zur Verbraucherbildung.
- Sichere das Ergebnis als Bildschirmfoto für deine Einkaufsnotizen.
Ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz
Auch eine Internetseite braucht Energie. Die Referenzgröße von durchschnittlich 1,76 g CO2 pro Seitenaufruf ist kein Messwert dieser Checkliste. Laut IEA verbrauchten Rechenzentren 2024 insgesamt 415 TWh Strom. Hier berechnet dein Gerät die Punkte ohne zusätzliche Serveranfragen. Daraus lässt sich keine konkrete CO2-Ersparnis ableiten, die lokale Auswertung vermeidet aber wiederholte Übertragungen deiner Angaben.
Häufige Fragen
Was ist ein Fakeshop genau?
Ein Fakeshop täuscht einen echten Online-Handel vor, um Geld oder persönliche Daten zu erlangen. Oft bleibt die versprochene Ware aus. Eine lange Lieferzeit allein beweist allerdings noch keinen Betrug.
Reichen ein Trusted-Shops-Siegel und HTTPS als Nachweis?
Nein. Betrüger können Siegel kopieren. Prüfe das Zertifikat direkt beim Siegelanbieter und vergleiche die Domain. HTTPS verschlüsselt die Verbindung, bestätigt aber weder die Identität noch die Ehrlichkeit des Händlers.
Was tue ich, wenn ich bereits bezahlt habe?
Kontaktiere sofort Bank oder Zahlungsdienst und frage nach Rückruf, Käuferschutz oder Rückbuchung. Sichere Bestellbestätigung, Zahlungsbeleg und Bildschirmfotos. Erstatte bei Betrugsverdacht Anzeige bei der Polizei und informiere die Verbraucherzentrale. Eine Erstattung ist nicht garantiert.
Warum ist reine Vorkasse ein starkes Warnzeichen?
Du zahlst, bevor du die Ware erhältst. Eine ausgeführte Überweisung lässt sich oft nicht zurückholen. Nutze möglichst eine Zahlungsart mit Käuferschutz, prüfe dessen Bedingungen und sichere das Angebot vor der Bestellung.
Muss ich für den Fakeshop-Check online sein?
Nur zum erstmaligen Laden der Seite und für deine eigenen Nachforschungen. Die geladene Checkliste berechnet das Risiko auch ohne Verbindung. Externe Warnlisten und Register brauchen Internetzugang.
Werden meine Shop-Eingaben hochgeladen?
Nein. Die Checkliste verarbeitet den Shop-Namen und deine Markierungen lokal. Sie sendet keine Shop-Anfragen und speichert deine Angaben nicht dauerhaft. Ein Neuladen der Seite verwirft die Eingaben.